Direktor erhält „grünes Licht“ – Der Bundesvorstand wählt 4. sorbischen Stellvertreter aus Sachsen in den Stiftungsrat

Trjebin/Trebendorf. Im Mittelpunkt der heutigen Bundesvorstandssitzung der Domowina standen unter anderem die Wahl eines vierten sorbischen Stellvertreters aus dem Freistaat Sachsen in den Rat der Stiftung für das sorbische Volk für die Periode 2023-2027.

„Wir müssen jetzt die Hemden hochkrempeln“, so der aufgestellte Kandidat und Schulleiter der Sorbischen Oberschule “Dr. Maria Grollmuß” in Schleife Jan Hrjehor über seine Motivation. „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen der Nieder- und Oberlausitz und möchte die Arbeit aufnehmen.“ In geheimen Wahlen wählten daraufhin die Mitglieder des Bundesvorstandes vor Ort und digital einstimmig den vierten sorbischen Stellvertreter aus Sachsen in den Rat der Stiftung für das sorbische Volk.

Des Weiteren berichtete Marko Suchy als Vorsitzender des Rates für sorbische Angelegenheiten in Sachsen über die bisherige Tätigkeit des Gremiums in der Wahlperiode 2019-2024. So betonte er die gute Zusammenarbeit innerhalb des Gremiums und verwies auf Erfolge, wie zum Beispiel die Einrichtung einer Geschäftsstelle, welche die Tätigkeit des Rates unterstützen soll.

Im Rahmen der Beschlüsse benannte der Bundesvorstand folgende Vertreter der Domowina in der internationalen Vereinigung der Organisatoren der Folklorefestivals CIOFF: Marko Kowar als Vorsitzenden des Vorbereitungskomitees des Internationalen Folklorefestivals „Łužica/Łužyca“, Clemens Škoda als Vertreter der Domowina und Heike Apelt als Vertreterin des Regionalverbandes Niederlausitz.

In den Ausschuss für innere Demokratie und sorbische Zivilgesellschaft berief der Bundesvorstand folgende Personen: Roman Kral, Franciska Grajcarekec, Matej Mark, Maksimilian Hasacki, Sonja Hrjehorjowa, Clemens Škoda und Lawrencija Hawšec. Der Kultur- und Auslandsreferent Clemens Škoda stellte dem Bundesvorstand eine Zusammenfassung des Kulturausschusses bezüglich des immateriellen Kulturerbes „Die gesellschaftlichen Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben im Jahreslauf“ vor. Das Gremium fasste den Beschluss, diese der deutschen UNESCO-Kommission als Vorankündigung einzureichen und somit eine Bewerbung für das Weltkulturerbe zu prüfen.

Foto: Domowina/Božena Šimanec

Diese Website verwendet Cookies, um ein optimales Nutzungserlebnis zu gewährleisten.

Dazu gehören essenzielle Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die ausschließlich zu anonymen Statistikzwecken, für Komfort-Einstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass je nach gewählten Einstellungen eventuell nicht alle Funktionen der Website verfügbar sind.

Diese Website verwendet Cookies, um ein optimales Nutzungserlebnis zu gewährleisten.

Dazu gehören essenzielle Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind, sowie solche, die ausschließlich zu anonymen Statistikzwecken, für Komfort-Einstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass je nach gewählten Einstellungen eventuell nicht alle Funktionen der Website verfügbar sind.

Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.