Mitglieder des Bundesvorstandes
- repräsentiert die Domowina in der Öffentlichkeit
- moderiert die unterschiedlichen Meinungen im sorbischen Volk und bündelt deren Interessen
- Verantwortlich für die Umsetzung von Aufgaben, die sich aus den Beschlüssen der Hauptversammlung und des Bundesvorstandes ergeben – basierend auf der Satzung, dem Programm und den Arbeitsrichtlinien der Domowina
- Leitet die Beratungen des Bundesvorstandes und des Präsidiums, die Beratungen mit den Vorsitzenden der Mitgliedsvereine und die Beratungen mit Leitern sorbischer Institutionen
- kontrolliert die Verwirklichung der Beschlüsse der gewählten Organe der Domowina durch die Geschäftsstelle
Vertretung der Domowina:
- Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands
- Beratender Ausschuss für Fragen des sorbischen Volkes beim Bundesministerium des Innern
- ausgewählte Ausschüsse der Domowina
- Aufsichtsrat der KRABAT-Mühle Schwarzkollm gGmbH, stellvertretender Vorsitzender
- Versammlung der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), Vorsitzender
Ehrenamtliches Engagement:
- Regionalverband „Michał Hórnik“ Kamjenc/Kamenz, Sorbischer Künstlerbund, Sorbischer Schulverein, Cyrill-Methodius-Verein und Sorbischer Jugendverein „Pawk“
- Rat für sorbische Angelegenheiten des Freistaates Sachsen, Vorsitzender
- Mitglied des Kreistages Bautzen
- Beratendes Mitglied im Kulturkonvent Oberlausitz-Niederschlesien
„Ich sehe die Zweisprachigkeit der Lausitz, wo die Sorben anerkanntes und gleichberechtigtes Volk auf verschiedenen Ebenen sind, als realisierbare Vision.“
“Meines Erachtens ist es nicht nötig, immer etwas zu ändern. Ich möchte gerne das Bestehende weiter gewährleisten.”
“Ich möchte mit meinem Engagement etwas beitragen zugunsten der Sorben. Ich habe schon viele Erfahrungen gesammelt, die ich mit der jüngeren Generation teilen möchte.”
“Aus meiner Sicht ist das wichtigste Thema Belebung und Förderung der sorbischen Sprache, damit verbunden die Lösung der Probleme des sorbischen Schulwesens.”
“Ich denke, dass die sorbische Sprache – Bewahrung, Weiterentwicklung und Vermittlung – das wichtigste Thema für unser Volk ist. Sprache ist der Schlüssel zu Traditionen, Bräuchen und Menschen.”
“Das Sorbische meiner Heimat liegt mir sehr am Herzen. In der Domowina habe ich eine gute Möglichkeit mitzudenken. Ich will nicht nur zuschauen.”
“In gesellschaftliche Prozesse eingreifen zu können, nationale Entwicklung begleiten, das betrachte ich als eine Bereicherung meines Lebens.”
“Ich sehe große Chancen in der Digitalisierung, im Strukturwandel und in der Regionalentwicklung. Ich möchte mich darum bemühen, dass wir uns auf diesen Gebieten weiterentwickeln.”
“Die wichtigsten Themen für das sorbische Volk sind meiner Meinung nach: die sorbische Identität – Nachwuchs und Sprache.”
“Neben der Unterstützung für junge sorbische Familien oder der Werbung für ihre Rückkehr in die Lausitz, sollten auch Sorbisch Lernende mit besonderen Maßnahmen unterstützt werden, damit sie unsere Sprache schneller und effektiver erlernen können.”
„Für mich die wichtigste Aufgabe unserer Zeit ist es, insbesondere in der Niederlausitz die sorbische Sprache und Identität wieder in den Alltag einzubinden.“
“Meine Vision ist, dass Sorbisch die dominierende Sprache in allen sorbischen Bildungseinrichtungen – vom Kindergarten bis zur Oberschule oder im Gymnasium ist.”
“Meines Erachtens ist die sorbische Sprache das Wichtigste und Maßnahmen zugunsten dieser. So sollten beispielsweise Schulen gestärkt werden, aber auch Eltern.”
“Als junger Sorbe würde ich gern neue Impulse in den Bundesvorstand geben, welche das modernere Verständnis der sorbischen Identität und Politik begünstigen.”
“Es ist wichtig, uns für die Sorben einzusetzen, uns auf politischer Ebene zu stärken und der zunehmenden Gewalt gegen die Sorben zu widersprechen.”
“Am Ende ist das Wichtigste, dass jeder Sorbe erkennt, welchen Reichtum wir eigentlich mit unserer Sprache haben und diesen bewusst an die nächste Generation weitergibt.”
“Ich möchte mich im Bundesvorstand für die Interessen der sorbischen Jugend einsetzen und ihre Stimme sein.”
„Ich möchte einen Beitrag zum Minderheitenschutz und für eine diverse Gesellschaft leisten.“
“Wenn alles gut läuft, dann werden wir das sorbische Siedlungsgebiet im Jahr 2100 erhalten, festigen und weiter ausbauen. Die sorbische Sprache lebt und zwar nicht nur auf Papier.”
“Das Sorbische – der Sorben sichtbar präsentieren: Wir sind auch hier und dafür zu werben, uns auch im Alltag in Betrieben als Sorbin oder Sorbe zu bekennen.”
“Die sorbische Sprache ist mir sehr wichtig. Und so auch alles, was mit dieser zusammenhängt: Bildung – von Krippe, Kindergarten, Schule bis Berufsschule, etc.”
“Die sorbische Sprache gehört zum Alltag und unser sorbisches Siedlungsgebiet muss weiterhin in ihrer Größe bestehen. Die Menschen, die dort wohnen, sind stolze Sorben.”
“Meines Erachtens ist die Präsenz des sorbischen Volkes im Bund wichtig – dass wir als ein Volk auftreten.”
“Meine Vision ist: Die Sorben sind ein anerkanntes und gleichberechtigtes Volk auf allen Ebenen; doch jedes Kind hat die Chance auf eine gute Ausbildung und kann die sorbische Sprache erlernen.”
“Ich möchte mich weiterhin für erfolgreiche Lösungen der Herausforderungen im sorbischen Schulwesen und der Bildung einsetzen.”
“Wir müssen uns als Sorben bemühen unseren Kindern ein richtiges und sauberes Sorbisch zu vermitteln, damit es weiter besteht.“
